Laborwerte A-Z:

Elektrophorese: Messung der Blut-Proteine

Als Elektrophorese wird ein labortechnisches Verfahren bezeichnet, mit dem verschiedene Proteine bzw. deren Bausteine, die Aminosäuren, voneinander trennen und messen kann. Bei einer Blutuntersuchung eignet sich die Elektrophorese vor allem, um verschiedene Plasma-Proteine zu bestimmen. Sie lassen sich in fünf-Hauptgruppen unterteilen. Die Plasmaproteinwerte helfen bei der medizinischen Diagnose.

Elektrophorese (Verfahren)
Elektrophorese (Verfahren)

Das Prinzip einer Elektrophorese ist einfach: man verteilt etwas Blut auf einem Träger (Folie, Gel, etc.) und legt dann eine elektrische Spannung an. Da jede Protein-Art aus langen Amonisäureketten mit unterschiedlichen Ladungen besteht, reagieren sie unterschiedlich auf das Spannungsfeld: sie wanderen unterschiedlich weit. Die jeweiligen Entfernungen werden als Peaks (Ausschläge) auf einer Kurven-Grafik sichtbar, die eine Ärztin oder ein Arzt auswerten kann.

Elektrophorese (Kurve)
Elektrophorese (Kurve)

Neben dem Transport-Protein Albumin lassen sich eine Vielzahl verschiedener Globuline differenzieren, die in vier Gruppen unterteilt werden und nach den griechischen Buchstaben benannt sind: Alpha-1- und -2-Globuline, Beta- und Gamma-Globuline.

Globulin-Gruppen

Nach ihrer elektrophoretischen Beweglichkeit werden sie in vier Gruppen unterteilt:

Weiterführende Links

Elektrophorese: Trennung der Plasmaproteine
Elektrophorese: Trennung der Plasmaproteine

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