Megakaryoblast - Vorläuferzelle der Thrombozyten

Thrombopoese (Blutplättchen)

Ein Megakaryoblast ist eine große Zelle im Knochenmark. Sie ist eine Entwicklungsstufe in der Bildung der Blutplättchen (Thrombozyt). Ein Megakaryoblast entwickelt sich aus einer myeloischen Vorläuferzelle (Blut-Stammzelle), wenn diese durch das Enzym Thrombopoetin angeregt wird, neue Thrombozyten zu bilden. Thrombopoetin wird in der Leber und der Niere freigesetzt, um die Thrombozyten-Produktion zu regulieren. Unter einem Mikroskop hat ein Megakaryoblast ein intensivblaues Zytoplasma.

Im Zellkern eines Megakaryoblasten wird die DNA vervielfacht, ohne dass sich der Kern oder die Zelle weiter teilt. Die Zellen wächst im weiteren Verlauf enorm an und wird so zum Megakaryozyt mit einen Durchmesser von bis zu 150 Mikrometer (µm) - zum Vergleich: die Erythrozyten haben einen Durchmesser von rund 7,5 µm, die Thrombozyten als kleinste Blutzellen nur rund 2-3 µm.

Die folgende Grafik zeigt die Entstehung der Blutplättchen (sog. Thrombopoese):

Thrombopoese - Bildung der Thrombozyten
Thrombopoese - Bildung der Thrombozyten

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