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Triglyceride (Definition)

Ein Triglycerid (auch Triglyzerid bzw. Triacylglycerol) ist eine chemische Verbindung, die beim Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Drei Fettsäuren lagern sich an den Alkohol Glycerin an - daher der Name Triglycerid. Umgangssprachlich werden sie als Fette oder (Speise-) Öle bezeichnet. Natürliche Fette bestehen zum überwiegenden Teil aus Triglycerolen mit drei langkettigen Fettsäuren. In Abbildungen ist das Glycerin meist als Kopf dargestellt, an dem drei lange Ketten hängen (die Fettsäuren). Diese (meist unverzweigten) Anhänge sind Kohlenstoffketten - wobei an jedem Kohlenstoff-Atom jeweils ein oder zwei Wasserstoff-Atome angelagert sind.

Triglycerid (Triacylglycerol)
Triglycerid (Triacylglycerol)

Die Kohlenstoffketten haben mindestens vier Kohlenstoff-Atome und maximal 26 Kohlenstoff-Atome. Am weitesten verbreitet sind solche mit 12 bis 22 Kohlenstoff-Atomen.

Bei der Blutuntersuchung spielt der Blutwert "Triglyceride" eine wichtige Rolle im Rahmen der sog. Blutfette - dazu gehört auch Cholesterin.

Triglyceride Normalwerte (Blutwert TRG)
Triglyceride Normalwerte (Blutwert TRG)
CC-BY, d.h. man darf diese Grafik gerne herunterladen und ausdrucken.

Ein zu hoher Triglycerid-Blutwert zeigt ein erhöhtes Risiko für eine Blutgefäß-Verkalkung (Atherosklerose) an.

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